Garantie .

Die stationĂ€re Pflegeeinrichtung zĂ€hlt, ebenso wie Hospize, Behindertenheime oder auch psychiatrische Einrichtungen, zu den sogenannten „förderungswĂŒrdigen Sozialimmobilien“ gem. §72 SGB XI.

Der jeweilige Betreiber erhĂ€lt seine Mieteinnahmen vom Bewohner eines Appartements fĂŒr sĂ€mtliche anfallenden Kosten wie z.B. Speisen, Unterbringung, med. Versorgung, Personalkosten, etc. Diese Mietkosten trĂ€gt der jeweilige Bewohner und bezahlt sie mittels Rente und Pflegeversicherung. Sollten diese Mittel nicht ausreichen um die Kosten zu decken, werden zunĂ€chst weitere Vermögenswerte herangezogen wie z.B. Immobilien, Wertpapiere, etc.

Sollten diese nicht vorhanden sein oder ebenfalls nicht ausreichen, wird auf die nĂ€chsten Angehörigen wie Familie und Kinder basierend auf klaren Regeln und Bedingungen zurĂŒckgegriffen. Sollten auch hier nicht alle Kosten gedeckt werden, wĂŒrde ein Fehlbetrag offenbleiben. Wer trĂ€gt nun die Differenzkosten? FĂŒr genau diesen Fall erhĂ€lt der Betreiber einen Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI. Am Ende zahlt der Sozialstaat den noch offenen Fehlbetrag.

Die sog. staatliche „Refinanzierung“ schĂŒtzt den Betreiber vor EinnahmeausfĂ€llen und eliminiert somit auch das Mietausfallrisiko fĂŒr den Investor. Somit profitiert er von der stattlichen Refinanzierung.